Präzise Gefäßabbildung
Mit der MRT-Angiographie (MRT steht für Magnetresonanztomographie, auch: Kernspin-Tomographie) steht uns ein schonendes Verfahren zur Verfügung, das eine ambulante Untersuchung zur Diagnose und Behandlungsplanung von Gefäßerkrankungen ermöglicht. Auf eine Katheterisierung mit den verbundenen Risiken und einem erforderlichen Krankenhausaufenthalt sowie auf den Einsatz belastender Röntgenstrahlung kann verzichtet werden. Die Zuverlässigkeit und Genauigkeit der MRT-Angiographie ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sie zur Operationsplanung verwendet wird und invasive Gefäßuntersuchungen häufig nicht mehr nötig sind.
Mit 3-Tesla MRT und TIM-CT (Total Imaging Matrix, einer Geräteausstattung, die es ermöglicht, den gesamten Körper in einer Untersuchung darzustellen) kann sowohl ein Überblick über den Zustand des gesamten Gefäßsystems gewonnen, als auch eine Feindiagnostik sogar z. B. der sehr kleinen Hand- und Fußgefäße durchgeführt werden. Nahezu alle Gefäßgebiete des menschlichen Körpers werden hoch auflösend dargestellt (Kopf, Hals, Brust- u. Bauchschlagader, Becken- u. Beinschlagadern, aber auch kleinste Gefäße wie z. B. die Nierenarterien).
MRT-Mammographie
Dieses schonende Verfahren zur Früherkennung von Brustkrebs kommt ganz ohne Röntgenstrahlung oder Kompression der Brust aus. Anders als bei der konventionellen Mammographie kann das DCIS High Grade sehr gut erkannt werden, hierbei handelt es sich um eine Tumorvorstufe der Milchgänge, die sich im Verlauf immer zu einem bösartigen Tumor entwickelt. Damit ist eine bislang oft unterschätzte Lücke in Vorsorge und Diagnostik geschlossen.
Das Verfahren eignet sich besonders gut auch zur präoperativen Diagnostik mit dem Ziel, Zweitherde an derselben oder der zweiten Brust auszuschließen, sowie zur Nachkontrolle bei brusterhaltend operierten Tumoren. Auch ist es die beste Methode zur Vorsorgeuntersuchung und abklärenden Diagnostik bei Brustimplantaten.
Durch den Einsatz von 3-Tesla MRT und neueste Empfangspulen ermöglicht diese Technologie eine bislang unerreichte Auflösung, Schnelligkeit und Präzision. Damit stellt die MRT-Mammographie eine hervorragende Ergänzung zu den auch weiterhin unerlässlichen Diagnosemethoden der konventionellen Mammographie/Ultraschall der Brust und insbesondere dem Mammographie-Screening dar.
Orthopädische Diagnostik
Der Einsatz von 3-Tesla MRT ermöglicht uns eine völlig neue Präzisionsqualität in der Gelenk - und Wirbelsäulendiagnostik. Selbst subtile krankhafte Veränderungen, die mit den herkömmlichen Geräten bislang nicht erkannt werden konnten, sind jetzt darstellbar.
Diese Technologie versetzt uns in die Lage, geringfügige entzündliche Veränderungen, feinste Einrisse des Gelenkknorpels, eine Aufrauung des Gelenkknorpels oder Verletzungen der Sehnen und Bänder nach Unfällen sichtbar zu machen. Damit kann eine Therapie früher und gezielter als bisher eingeleitet werden.
Das Resultat ist eine deutlich schnellere Wiederherstellung von Mobilität und Lebensqualität, auch Spätschäden – etwa durch Unfallfolgen – können vielfach vermieden werden.
Neuroimaging
Als Forschungsstandbein unseres Mutterhauses radprax MVZ Wuppertal erweitern wir kontinuierlich unsere Kernkompetenz durch neuroradiologische Grundlagenforschung, die wir in Zusammenarbeit mit Siemens Medical und Unikliniken betreiben. Insbesondere die Darstellung der Arbeitsweise des menschlichen Gehirns durch funktionelle Kernspintomographie (fMRT) und die Beurteilung der Funktion der Nervenleitbahnen im Gehirn über „Diffusions Tensor Imaging (DTI)“ sind unsere Forschungsfelder.
Dadurch sind wir in der Lage, auf die neuesten Technologien der MRT-Diagnostik zuzugreifen und derzeit noch nicht verbreitete Diagnosemethoden jetzt schon für den Patienten verfügbar zu machen. Dank 3-Tesla MRT und neuester Mess-Sequenzen ist das menschliche Gehirn jetzt mit großer Kontrastschärfe und höchster Auflösung dreidimensional darstellbar. Krankhafte Prozesse und selbst feinste Veränderungen können aus jedem beliebigen Blickwinkel zuverlässig sichtbar gemacht sowie betrachtet und beurteilt werden.
Prävention
In unserem Institut stehen uns schonende und leistungsfähige Methoden zur Verfügung, um Tumorerkrankungen – insbesondere von Kopf, Hals, Bauch- u. Beckenorganen sowie des Skelettsystems, der Muskulatur und des Bindegewebes – frühzeitig zu erkennen.
Zu den Schwerpunkten unseres Leistungsangebots zählen u. a.
- der Ausschluss von Streuherden/Metastasen sowie die Nachkontrolle bei erlittenen Tumorerkrankungen
- die
- die vorbeugende Darstellung von Verschleiß/Schäden der Wirbelsäule, aller Gelenke sowie das Ausmaß rheumatischer Veränderungen in bislang ungekannter Qualität – um Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen im Frühstadium zu erkennen und zu stoppen
- die Früherkennung degenerativer Veränderungen des Gehirns, z. B. durch Bluthochdruck sowie die Abschätzung des Schlaganfallrisikos über die besonders detaillierte Abbildung der Hals- und Kopfschlagadern
- die